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LiteraturSchweiz

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Agenda

15.00 Uhr
Di schöni Fanny
Pedro Lenz, Christian Brantschen
Obere Mühle
Dübendorf

Agenda

15.00 Uhr
«Die Launen des Tages»
Arno Camenisch liest
Atelier Maihof
Luzern

Agenda

18.00 Uhr
Rauschdichten Biel mit Jule Weber
Renato Kaiser, Sam Hofacher, Valerio Moser, Jule W…
Die Literarische im Le Singe
Biel

Agenda

27-03-2017
Schweizer Literaturpreise 2017
Annette Hug, Ernst Burren
Kulturhaus Bider & Tanner
Basel

Journal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Journal

The Comstock Law: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 11

Journal

Affaire ‘L’Hebdo’ : vous avez dit pluralité ?: Affaire ‘L’Hebdo’ : vous avez dit pluralité ?

Journal

«Verbrennt mich!»: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 10

Journal

Mitteilungen: Bewerbungsfristen für Double-Literaturplattform

Journal

«La Nuit de la nouvelle» de Jean-Pierre Rochat: Critique par viceversalittérature

Journal

«Atlas Hotel» von Bruno Pellegrino: Rezensionshinweis viceversaliteratur

Lesetipp

Peter Bichsel, Kolumnen Kolumnen: Seit 1975 schreibt Peter Bichsel regelmässig Kolumnen für Schweizer Zeitungen und Zeitschriften. In ihrer Gesamtheit bilden sie sein geheimes Opus Magnum. Unter dem Titel «Kolumnen Kolumnen» sind mehr als 300 dieser sprachlichen Miniaturen aus dreissig Jahren in einem dickleibigen Sammelband erschienen. Er beweist, dass sie über die Tagesaktualität hinaus eine staunenswerte Frische bewahren. In kurzen Texten erzählt Bichsel Geschichten aus dem Alltag im Wandel der Zeiten und in Zeiten des Wandels. «Die Zeiten haben sich geändert, nur die Zeiten», wappnete er sich schon 1977 gegen allfällige Enttäuschungen durch die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen. Diese Vorsicht lässt erahnen, das am Grund der oft launigen Anekdoten Skepsis mitschwingt und Illusionslosigkeit darüber, dass sein Schreiben nichts bewirkt. Scheinbar widersprüchliche Formulierungen bilden das literarische Salz in diesen Texten. Sie sind Kennzeichen eines Fabulierens, das seine Leserschaft gern aufs Glatteis der Irritation führt, um es ihr selbst zu überlassen, wie sie gedanklich wieder herunterfindet. Das ebenso listige wie sorgfältige Nachdenken verleiht Bichsels Kolumnen eine Stimme der Humanität, die verhindert, dass der Autor zum einsamen Zyniker wird. Stattdessen sucht er das Gespräch, in dem ein Einverständnis möglich ist auf der Stufe des Diskurses und der gemeinsamen Sprache. Denn genau darin liegt die Keimzelle der Demokratie, dafür steht Peter Bichsel in seinen Kolumnen ein. (Beat Mazenauer)

Lesetipp

Dragica Rajčić, Buch von Glück: «Wieso schreiben sie? / Nicht in muttersprache», fragt ein Zuhörer nach der Lesung. Das ist mehr als eine Frage, es sind zwei – und zusammen eine Provokation. Denn der Herr stellt nicht nur Fremd- und Muttersprache in Frage, sondern das literarische Schreiben an sich. Und was antwortet die Autorin, deren Deutsch eben nur eine «stifmuter»-Sprache ist? «Das schreibende ich / Sagt das sprechende ich / Ist exorzist der wörter / […] Genisst es / Fremdes zu probieren?» Diese Schlüsselszene steht in einem Gedicht in «Buch von Glück» (2004), dem vierten Gedichtband von Dragica Rajčić. Die Autorin ist vor vielen Jahren aus Kroatien in die Schweiz emigriert, doch die Frage nach dem Zugang zur fremden Sprache Deutsch zieht sich als Leitmotiv durch das gesamte Werk. Sie schreibt auf Deutsch und doch ist sie über all die Jahrzehnte eine «Gastarbeiterin der deutschen Sprache» geblieben. Mit ihren fünf Gedicht- und Kurzprosabänden steht sie bis heute solitär in der schweizerischen Literaturlandschaft. Kein anderer Autor nichtdeutscher Muttersprache arbeitet derart radikal mit Sprachfragmenten. Keiner siedelt seine Texte so exponiert an den eigenen Sprachgrenzen an. Rajčićs Gedichte verstossen gegen die Regeln der Rechtschreibung und Grammatik – und entlocken gerade dadurch den Wörtern neuen Sinn. Sie hat aber auch keine Berührungsangst vor dem deutschen Literaturkanon, z.B. in : Ihr jüngstes Buch handelt von Hermann Broch («Warten auf Broch» 2011). Ihr Werk provoziert, es ist eine Herausforderung für Leserschaft und Literaturkritik: eine lohnenswerte Lektüre! (Christa Baumberger)

Lesetipp

Anja Jardine, Als der Mond vom Himmel fiel: Präzise, atmosphärisch dicht erzählt Anja Jardine elf Geschichten von Menschen, die auf ihr Glück warten. „possibly maybe probably love“ ist im Vorspann die Sängerin Björk zitiert: Es könnte sein, vielleicht. )

Neuerscheinungen

Andreas Schwab: Anderberg. Offizin Verlag.

Neuerscheinungen

Hablützel Christian: Huplö lala düsel Fnurz . Lachdichgesund GmbH.

Nachrichten

Boersenblatt News: Lieblingsbuchhandlung: Laurynas Katkus über Eureka! in Vilnius: Mit Bukowski auf dem Sofa

lit21: Queerness, Sex, Coming Out: Stefan Mesch & Antonio Capurro (Interview)

lit21: Allein – Isabelle Autissier „Herz auf Eis“

lit21: Meine Woche

Boersenblatt News: Die Sonntagsfrage: "Was lief diesmal im Start-up-Village, Herr Kurzhals?"

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Salon du livre Paris

Leipziger Buchmesse

St. Galler Literaturtage Wortlaut