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LiteraturSchweiz

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Agenda

15.00 Uhr
Buchvernissage und Ausstellung «Ich bin im Bild».…
Otto Heigold
Pädagogisches Medienzentrum (PMZ)
Luzern

Agenda

17.00 Uhr
im Gespräch
Lukas Bärfuss
Literaturhaus Basel, Barfüssergasse
Basel

Agenda

17.30 Uhr
Kaspar Wolfensberger: «Gommer Sommer»
ZAP* Zur Alten Post
ZAP Brig Buchhandlung zur Alten Post
Brig

Agenda

17.30 Uhr
Tollen in der Seifenblase
Peter Graf
Dichter- und Stadtmuseum
Liestal

Journal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Journal

Zimmerschmuck: «Immerhin sind Bücher ein Zimmerschmuck. Gern geniesst das Auge die Exaktheit ihrer ausgerichteten Linien und erfreut sich der Farbigkeit der Trachten. Am linken Flügel die Grossen, am rechten die Kleinen, gestellt zum Parademarsch des Geistes. Wie glänzend die Fähnchen der gesammelten Werke! Wie bunt und malerisch abgerissen das Gewimmel des broschierten Volks! Und dann erweitern Bücher den Gesichtskreis. Wenn man sie nämlich liest.» –– Zitat: Alfred Polgar An dieser Stelle präsentieren wir wöchentlich eine bibliophile Notiz. Kalenderwoche 22: Literarische Kollateralschäden 2

Journal

Mitteilungen: Der Rainer-Malkowski-Preis ist, mit einem Preisgeld von 30'000 Euro, einer der höchstdotierten deutschen Literaturpreise. Das zusätzliche Stipendium ist mit 10'000 Euro dotiert. Der Preis verdankt sich der 2005 gegründeten Stiftung zur Förderung deutschsprachiger Literatur und entspricht damit dem Wunsch des 2003 verstorbenen Lyrikers Rainer Malkowski. Der Rainer-Malkowski-Preis, den die Bayerische Akademie der Schönen Künste verleiht, geht in diesem Jahr an den Schweizer Dichter Klaus Merz. Link: Rainer-Malkowski-Stiftung An dieser Stelle erscheinen Mitteilungen und Ausschreibungen unserer Mitglieder oder uns nahestehenden Organisationen.  

Journal

Mitteilungen: Bis einschliesslich 6. Juni 2016 können deutschsprachige unabhängige Verlage einen Titel zur Hotlist 2016 einreichen. Link: Ausschreibung und Einreichungsformular An dieser Stelle erscheinen Mitteilungen und Ausschreibungen unserer Mitglieder oder uns nahestehenden Organisationen.  

Journal

Mitteilungen: Der mit 10'000 Franken dotierte ZKB Schillerpreis geht im Jahr 2016 an Thilo Krause. Der Autor wird für seinen Gedichtband «Um die Dinge ganz zu lassen» ausgezeichnet: Das Werk verdichtet Gedankensplitter, Alltagssituationen und Stimmungen hintersinnig und bilderreich. Link: Medienmitteilung An dieser Stelle erscheinen Mitteilungen und Ausschreibungen unserer Mitglieder oder uns nahestehenden Organisationen.  

Journal

Literarische Kollateralschäden / 2: Bei ihrer jährlichen Bilanz über die aus Bibliotheken verbannten Bücher listet die American Library Association (ALA) auch die Gründe auf, womit sich Bücher verdächtig machen. Ein Katalog der öffentlich tolerierten Schandtaten! Darunter finden sich Begriffe wie Familienfeindlichkeit, Nacktheit, sexuelle Freizügigkeit, politischer Standpunkt, Abtreibung und andere «anstössige Dinge». Eine Untersuchung von 2011 hat gezeigt, dass speziell Bücher angefeindet werden, die soziale und ethnische Vielfalt (Diversity) zum Inhalt haben. (bm) –– Quellen: State Americas Libraries Report 2015 und Diversity in Ya An dieser Stelle präsentieren wir wöchentlich eine bibliophile Notiz. Kalenderwoche 20: Literarische Kollateralschäden 1

Journal

Mitteilungen: Das neue Förderinstrument im Fachbereich Literatur bietet eine Unterstützungsmöglichkeit für Aargauer Schriftstellerinnen und Schriftsteller. Link An dieser Stelle erscheinen Mitteilungen und Ausschreibungen unserer Mitglieder oder uns nahestehenden Organisationen.  

Lesetipp

Andrea Fazioli, Uno splendido inganno: Guido Moretti ist ein ehrlicher, unbescholtener Buchhalter, der in Italien und später im Tessin stets tadellose Arbeit geleistet hat. Eines Tages wird die Tankstelle ausgeraubt, in der er nahe der Grenze arbeitet. Niemand wird verletzt, aber Guido – nur ihm – fällt ein Detail auf, das ihm keine Ruhe mehr lässt. Kurz darauf geht er in Rente. Erwarten ihn nun eintönige Tage mit Spaziergängen und Kartenspiel? Davon kann keine Rede sein. Denn in sein regelmässiges Leben dringen nun die Augen und die aufreizende Figur von Vanessa ein, einer schönen Berufsbetrügerin. Ist sie wirklich in Guido verliebt? Oder was will sie von ihm? Andrea Faziolis ungewöhnlicher Krimi dreht sich rund um Themen, die heute aktueller denn je sind – Wahrheit und Lüge, die geschminkte Realität –, und spielt im reichen, sauberen Zürich, wo sich unter den perfekten Rasen der Villen Laster verbergen, aber auch an der geruhsamen Seepromenade von Ascona und in Mailand. Unter der eleganten Kleidung der gutsituierten Spiessbürger schlagen scheinheilige Herzen, während die echten Betrüger bei all ihren Schummeleien, die an Prestigespiele erinnern, vielleicht reiner sind als die ersten, die Geld, Wohnsitze und Kunstwerke anhäufen. Und bei ihren Reigen von Versammlungen und Cocktails am Seeufer eine subtile Form der Gewalt auszuüben wissen …

Lesetipp

Rut Plouda, Sco scha nüglia nu füss / Wie wenn nichts wäre: En «Sco scha nüglia nu füss» scriva l’autura Rut Plouda ch’è da chasa en Engiadina Bassa en vallader l’istorgia da Joannes en in dialog tranter narratura ed uffant. Il jau stgaffescha il mund dal ti sa regurdond, siemiond, udind ramurs ed undegiond tranter realitad e fantasia. Regurdientschas dal mintgadi daventan maletgs surprendents: Joannes sezza en crusch sin la culmaina al di da sia sepultura, guarda giò sin la fulla e ria.Quest’ovra prosaica tratta la vita e la mort oscillond cun ina lingua clera e concisa tranter istorgia e memoria. Uschè p.ex. en ils nov fragments ch’èn entessits en il raquint principal e che portan titels sco «Il mariner», «Il chatschader» u «Robinson». La narratura descriva ils desideris da Joannes al dond uschia in a vusch. «Sco scha nüglia nu füss» è schizunt fitg bler: in raquint ch’exprima in’amur ed ina famigliaritad profunda tranter mamma e figl, ina aventira nunemblidaivla, in grond respect da vart da l’autura per in uman tut spezial - per il mund miraculus da Joannes. Rut Plouda sez ha gì in figl ch’ha vivì cun il sindrom da Down. Quest’ovra è vegnida translatada en franzos, en rumen ed en tudestg. 2001 ha Plouda survegnì il Premi da la Fundaziun Schiller Svizra.(Bettina Vital)  ***  In «Wie wenn nichts wäre» schreibt die Unterengadiner Autorin Rut Plouda auf Vallader (Rätoromanisch) die Geschichte des jung verstorbenen Joannes in einem Dialog zwischen Erzählerin und Kind. Durch Erinnerungen, Träume, Geräusche sowie zwischen Realität und Fantasie taumelnd erschafft das ich die Welt des du. Im Alltag Gelebtes findet Ausdruck in überraschenden Bildern: Am Tag seiner Bestattung sitzt Joannes mit gekreuzten Beinen auf dem Dachgiebel, schaut hinunter auf die Menschenmenge und lacht. In einer klaren und schlanken Sprache handelt dieses Prosawerk von Leben und Tod, wobei sich Erzählung und Erinnerung vermischen. So z.B. in den neun miteingewobenen Fragmenten mit den Überschriften wie «der Seemann», «der Jäger» oder «Robinson». Hier beschreibt die Erzählerin Joannes’ Wunschvorstellungen und verleiht ihm dadurch eine Stimme.«Wie wenn nichts wäre» ist sogar sehr vieles: Ausdruck einer tiefen Liebe und Vertrautheit zwischen Mutter und Sohn, ein unvergessliches Abenteuer, Ausdruck von Respekt seitens der Autorin vor einem besonderem Menschen – vor der wundersamen Welt von Joannes. Rut Plouda hatte selber einen Sohn mit Down-Syndrom.Dieses Buch wurde auf Französisch, Rumänisch und Deutsch übersetzt. 2001 erhielt Plouda den Preis der Schweizerischen Schillerstiftung.(Bettina Vital)

Lesetipp

Mani Matter, Us emene lääre Gygechaschte: Die berndeutschen Chansons von Mani Matter (1936-1972) gehören in der Deutschschweiz längst zum Volksliedgut. Das Lied vom Zündholz, das einen Weltenbrand entfachen könnte, würde es der Sänger nicht rechtzeitig auslöschen, oder die kindlichen Zänkereien von Hansjakobli und Babettli werden landauf landab am Lagerfeuer gesungen. Was bei Mani Matter so leicht und eingängig klingt, sind Verse von feinster Machart in berndeutscher Mundart. Sie liegen in zwei zu Lebzeiten erschienen Liederbüchern vor. In alltäglichen, zuweilen absurd wirkenden Situationen manifestiert sich das Menschlich-Allzumenschliche. Der studierte Jurist Mani Matter hat eine Sprache gefunden, die wie seine Uhr in einem seiner Lieder «nach zwei Stunden stehen bleibt», damit die Welt für einen Moment anhält und in der abschliessenden Pointe erkennbar wird. Seine Lieder singen und lesen sich lustig und witzig. Darin verborgen ist aber eine tiefe, melancholische Nachdenklichkeit. Im Stuhl des Coiffeurs beschleicht den Sänger angesichts der Spiegel ringsum ein «metaphysisches Gruseln», und «die Strasse, an der ich wohne», führt direkt zum Friedhof. In der Choreographie der beiden Publikationen geht die lichte Dur-Tonart unversehens in einen verschatteten Moll-Ton über, der in der Frage gipfelt «Warum syt dir so truurig?» (Warum seid ihr so traurig?, im gleichnamigen zweiten Bändchen). Die Popularität seiner Chansons besteht gerade in dieser Ambivalenz von Lustigkeit und Melancholie. Sie ist das Herz jeder Kunst, deshalb bleibt sie «gäng es Risiko» (stets ein Risiko). Ausgerechnet diese Liedzeile wurde für den Sänger selbst traurige Wahrheit : Auf der Hinfahrt zu einem Auftritt verunglückte er im November 1972 bei einer Kollision mit einem LkW tödlich.(Der zweite Band «Warum syt dir so truurig?» erschien 1972 in gleichen Verlag)(Beat Mazenauer)

Neuerscheinungen

Diverse: TÄXTZIT, Band 8. Wortzimmerer Arno Seeli.

Neuerscheinungen

Roger Schawinski: Ich bin der Allergrösste. Warum Narzissten scheitern. Kein & Aber.

Nachrichten

lit21: Bleibt Freud schlechter ediert als Hitler oder Heidegger?

Boersenblatt News: Jahreshauptversammlung LV Nord: Da geht noch was

lit21: Gedankenstrich

lit21: Die Welt als Bühne

lit21: Jane Austen: Verstand und Gefühl

Festivals

20° edizione Festival Poestate 2016

40. Tage der deutschsprachigen Literatur, Klagenfurt

21. Internationales Literaturfestival Leukerbad

Le livre sur les quais 2016: Morges (Waadt)

Openair Literatur Festival Zürich