Startseite

  • Agenda

  • Journal

  • Lesetipp

  • Neuerscheinungen

  • Nachrichten

  • Festivals

Beitragen

Möchten Sie, dass Ihre Webseite im Suchindex erscheint?

Sie sind Autor oder Verleger und planen ein Buch oder eine Veröffentlichung?

LiteraturSchweiz

Einstellungen

Agenda

30-07-2016
lauschig und wortgewandt - Spoken Word-Abend
Gabriel Vetter, Timo Brunke. Musik: Xenya. Moderat…
Park der Villa Jakobsbrunnen
Winterthur

Agenda

31-07-2016
Leta Semadeni
baeschlin littéraire
Gasthaus Richisau
Klöntal

Agenda

01-08-2016
Poeten zur Lage der Nation
Peter Heiniger, Pony M. und Simon Libsig treffen s…
Museum Langmatt
Baden

Agenda

08-08-2016
Festival du Toûno
Association «Entre Mots et Notes»
Festival du Toûno
St-Luc

Journal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Journal

Antenne Romande: Henri Roorda: conseil aux écrivains inquiets

Journal

Bücher in Menschenhaut II: Ein Buch, das in die menschliche Haut eines Mörders eingebunden war, sorgte 2011 für mediales Aufsehen. Es handelte sich um eine Ausgabe von Miltons «Poetical Works», die sich in der Westcountry Studies Library im südwestenglischen Exeter befindet. Beim Leihgeber der Haut handelte es sich um den Rattenfänger George Cudmore, der 1830 gehängt wurde, weil er seine Frau vergiftet hatte. Die Haut gelangte auf nicht mehr genau nachvollziehbaren Wegen in die Hände eines Buchbinders, der 1853 die erwähnte Milton-Ausgabe damit einband. Womöglich handelte es sich bei jenem um den Buchhändler Clifford, dessen Marke im Buch gefunden wurde. Schliesslich erhielt die Westcountry Studies Library das Buch vermacht, dessen Geheimnis nun neu entdeckt worden ist. (bm) An dieser Stelle präsentieren wir wöchentlich eine bibliophile Notiz. Kalenderwoche 29: Bücher in Menschenhaut I

Journal

Antenne Romande: À propos de 'L'Échappée libre' de Jean-Louis Kuffer (2014)

Journal

Bücher in Menschenhaut I: Speziell im 17./18. Jahrhundert war es nicht unüblich, dass Bücher mit Menschenhaut (anstatt Leder) eingebunden wurden. Anthropodermic Bibliopegy heisst der Fachterminus dafür. Meist handelte es sich dabei um medizinische Bücher. Hin und wieder wurde aber auch ein abtrünniger Mönch oder im Jahr 1853 in England ein zum Tode verurteilter Mörder dafür verwendet. Eines der ältesten bekannten Zeugnisse dafür, ein Buch von 1605 in der Langdell Law Library an der Harvard University, enthält auf der letzten Seite die Inschrift: «The bynding of this booke is all that remains of my dear friende Jonas Wright, who was flayed alive by the Wavuma on the Fourth Day of August, 1632. King Mbesa did give me the book, it being one of poore Jonas chiefe possessions, together with ample of his skin to bynd it. Requiescat in pace.» Gut verarbeitet, schreibt der bücherverrückte Holbrook Jackson, ist der Einband aus Menschenhaut bezüglich Textur und Qualität durchaus vergleichbar mit gutem Saffian- oder Schweinsleder. (bm) An dieser Stelle präsentieren wir wöchentlich eine bibliophile Notiz. Kalenderwoche 28: Saures Papier

Journal

Antenne Romande: Janine Massard : une grande auteure suisse de langue française

Journal

Saures Papier: Zwischen 1850 und 1950 wurde der allergrösste Teil der Papierproduktion  mit einem säurehaltigen Harz geleimt, mit dem Effekt, dass dieses «saure» Papier in der Zwischenzeit brüchig wird und zerbröselt. Ein Bericht zur Situation in den USA hielt schon 1967 fest, dass die meisten Bücher aus dieser Periode «im nächsten Jahrhundert nicht mehr benutzbar sein werden». Ein Viertel der Bücher in der Library of Congress besteht den Ecken-Knicktest nicht: das Papier bricht ab. Es ist schwer zu sehen, schreibt der Kunsthistoriker Larry Silver, wenn man eine Zeitschrift von 1890 in die Hand nimmt, «um zu sehen, wie die Seite beim aufmerksamen Studieren in der Hand buchstäblich zerbröselt, zu winzigen staubigen Partikelchen. Und dabei zu wissen, man ist der Letzte, der den Artikel in der Bibliothek zu Gesicht bekam, für immer». Laut einer Studie des Deutschen Bibliotheksinstituts lautet die Schadensbilanz 1989, «dass 38 Prozent oder 58 Millionen Bände in deutschen Bibliotheken mehr oder weniger vergilbt oder bereits brüchig waren.» (bm) An dieser Stelle präsentieren wir wöchentlich eine bibliophile Notiz. Kalenderwoche 27: Bücherwürmer

Lesetipp

Urs Allemann, In sepps welt:    In dieser Summe seines literarischen Schaffens der letzten zwanzig Jahre bestätigt Urs Allemann, was seine früheren Gedichtbände offenbarten: Da spricht oder singt, nein: jauchzt, knurrt und spottet eine der originellsten Stimmen der literarischen Avantgarde deutscher Sprache. Er verfügt auf virtuose Weise über das Instrumentarium der Tradition ebenso wie aller Versuche des Bruchs mit ihr. Er aber bricht nicht einfach, er bricht um in ebenso vertraut wie verstörend wirkende Verse und Strophen. Seine Ver- und Zersetzungen von Silben und Lauten verführen uns dazu, neu hinzuhören auf das, was Dichtung ausmacht: Sie muss Laut werden, damit eine Bedeutung sich einstellt.(Schweizer Literaturjury)

Lesetipp

Kristin T. Schnider, Die Kodiererin: Eingekeilt in ein Netz von Förderbändern will die Arbeit in der Postverteilungszentrale kein Ende nehmen. Und läutet der Sirenenton endlich das Ende der Schicht ein, tritt die Kodiererin bloss in eine neue Beengtheit hinaus. Zuhause oder beim Einkaufen fühlt sie sich fürsorglich belagert von Nachbarn, die jede Abweichung von der Norm registrieren. Deshalb sucht sie sich eine neue Freiheit draussen im Park, bei den Stadtstreichern. Zukunft, was soll's. Hier macht die Frau neue Bekanntschaften ausserhalb der «Förderbandgemeinschaft» – doch Enttäuschung, Betrug und Absturz folgen auf dem Fuss. Nüchtern und ungeschminkt schildert Kristin T. Schnider diesen Befreiungsversuch ihrer Protagonistin. Im Park trifft sie Weltverbesser und Betrüger, an einen von letzteren verliert sie ihre Wohnung. Erbarmungslos offenbart der Text die Beklemmung einer urbanen Existenz, die letztlich doch nur eine höchst begrenzte Palette an wünschbaren Lebensmöglichkeiten bereit hält. So kehrt die Frau zurück in den ‹normalen› Arbeitsprozess, darauf hoffend, dass das Unverhoffte geschehen möge. Freilich behält diese Befreiung von der Befreiung einen schalen Beigeschmack. Ihre Verrichtungen am Arbeitslatz und in der Freizeit geraten unversehens von neuem in einen faden Alltagstrott. (Beat Mazenauer)

Lesetipp

Jörg Steiner, Der Kollege: Bernhard Greif ist ein Fenstergucker, denn er hat Zeit. Viel Zeit ohne Arbeit. Und wenn er nicht aus dem Fenster guckt, schlendert er auf verlorenen Wegen durch die Stadt, bis es endlich Abend wird. Um nicht zu verwahrlosen, versucht er wenigstens, seinen Tag nach festen Regeln einzuteilen. Dazu gehören das wöchentliche Lottospiel und die Gespräche mit dem toten Kollegen, der in seinem Kopf ganz gegenwärtig geblieben ist. Andere Freunde hat er nicht. Vom Alltag der anderen, der respektablen Bürger ausgeschlossen, bleibt Greif dennoch hellwach. Er registriert, wie sich die gesellschaftlichen Risse auf beklemmende Weise zu Gräben vertiefen. Doch wer wie er die Kluft zwischen Ordnungs- und Konkurswelt überschritten hat, kommt nicht mehr zurück. Die Ordnung hat eben ihre Ordnung, und ihren Preis. Jörg Steiner erzählt von einer sozialen Randexistenz, der alles abhanden gekommen ist ausser der Wachsamkeit und der Zuversicht, irgendwie. Ganz auf den Helden konzentriert, verleiht er dessen Verstummen mit präzise gesetzter, karger, knapper Diktion ganz unmittelbar Ausdruck. Was einfach klingt, ist im Kern jedoch sorgsam komponiert. (Beat Mazenauer)

Neuerscheinungen

Norbert Huser : Lateinamerika auf zwei Rädern - Vier Jahre mit dem Fahrrad unterwegs. edition punktuell.

Neuerscheinungen

Matthias Zschokke: Die Wolken waren gross und weiss und zogen da oben hin. Wallstein Verlag.

Nachrichten

NZZ Literatur RSS: Dieter Zwicky im Porträt: Unser Beckett wohnt in Uster

NZZ Literatur RSS: Marc Augés Ethnologie des Alltags: «Ich bin, was ich entdecke»

NZZ Literatur RSS: Hilary Mantels Erstling «Jeder Tag ist Muttertag»: Keine Blumen für Mama

lit21: Dieter Zwicky im Porträt: Unser Beckett wohnt in Uster

lit21: Hilary Mantels Erstling «Jeder Tag ist Muttertag»: Keine Blumen für Mama

Festivals

Le livre sur les quais 2016: Morges (Waadt)

Rigi Literaturtage: Rigi Kulm

Babel Festival di letteratura e traduzione: Bellinzona

BDFIL: Festival de bande dessinée Lausanne

Tales. 17. Seetaler Poesisommer: Das längste Literaturfestival auf Schloss Heidegg