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18-01-2017
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18-01-2017
Leo Tuor liest
Leo Tuor
Kantonsbibliothek Graubünden
Chur

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18-01-2017
Wolken melken
Rhaban Straumann
Hotel Storchen
Schönenwerd

Agenda

18-01-2017
Lesung aus
Marc Späni
Bibliothek Otelfingen
Otelfingen

Journal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Journal

Wärmespender 1: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 3

Journal

Phantasie-Erreger: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 2

Journal

Bücher versenken: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 1

Journal

Definition 1922: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 52

Journal

Lesegenuss, betäubend: Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 51

Journal

Der Büchernarr als Kippfigur : Die bibliophile Notiz für Kalenderwoche 50

Lesetipp

Pedro Lenz, Das Kleine Lexikon der Provinzliteratur: Die Literatur zieht die Metropolen vor, wo das Spektakel stattfindet und wo die Schriftsteller wohnen. Von Zeit zu Zeit besuchen diese die Provinz, um die eigene poetische Inspiration aufzufüllen. Auch wenn viele Autoren ihre Ursprünge in der Provinz haben. Wie beispielsweise Pedro Lenz. Aufgewachsen im Provinzstädtchen Langenthal ist ihm das Provinzielle mit der Muttermilch ins Blut übergegangen. Sein «Kleines Lexikon der Provinzliteratur» schöpft so aus eigener Erfahrung. Im Blick aufs Nebensächliche steckt in ihm jedoch auch eine grosse Einführung ins helvetische Literaturschaffen. Was Lenz zusammen getragen hat an literarischen Preziosen, von Sandra Ammon bis Albrecht Zryd, ist die Visitenkarte eines Landes, in dem die Schrebergärten bis ins Stadtzentrum wuchern. Der Autor hat sich im häufig verkannten Schrifttum von Albin Blum, Mathilde Ellenberger-Ellenberger, Prudenz Meister und wie sie alle heissen, kundig gemacht, eloquent weiss er ihnen Gerechtigkeit zu verschaffen. Vor allem redet er ihnen genüsslich nach dem Mund, wenn er aus ihren Werken zitiert. Kurz und gut: Auf vergnügliche Weise bedient Pedro Lenz die trefflichen Klischees, die über die mindere literarische Kunst kursieren – um im Endeffekt doch nicht ganz falsch zu liegen. Zum einen, weil die literarische Produktion tatsächlich zu schönen Teilen zu Lasten der Provinzliteratur geht; zum zweiten, weil Lenz seine Ironie unterschwellig mit feiner Empathie polstert. Denn wo alles Provinz ist, ist alle Literatur provinziell. Spätestens im Kapitel «Rock’n’Roll-Literatur der helvetischen Provinz» wird dies offenkundig. Bloss «furt vo hie / wenn u wie». «Das Kleine Lexikon» hat das Zeug zu einem grossen Standardwerk von eher ungewöhnlicher Art. (Beat Mazenauer)

Lesetipp

Marie-Jeanne Urech, Mein sehr lieber Herr Schönengel: Drunten im Keller hocken die Arbeitstiere und verrichten stumpfsinnige Dinge. Die Menschen sind zu nichtssagenden Rädchen mutiert, die alle auf den Namen «Weisslich» hören. Einzig die Anrede signalisiert die Hierarchie: Zuoberst regiert «Unser Brillanter Pantheonischer Durchlauchtigster .... Sehr Lieber Herr Weisslich». Einer dieser Kellermenschen ist Arthur Schönengel, der den lieben langen Tag nur ansteigende Striche zeichnet, von links unten nach rechts oben. Je kühner die Striche ansteigen, umso mehr Erfolg ist der Firma beschieden. Im Unterschied zu den Kollegen erlaubt sich Schöngengel einen Rest an Eigensinn, indem er seinen richtigen Namen nicht vergisst, und sich am Sonntag frei nimmt. Derlei wird nicht bestraft, denn die Firma ist keine Diktatur, nur eine alltägliche Tretmühle.«Mein sehr lieber Herr Schönengel» schildert eine vordergründig absurde Welt, worin sich Kafka und Orwell begegnen – im Dienst des Firmenerfolgs. Komischer, boshafter kann das Börsengeschäft kaum dargestellt werden. Marie-Jeanne Urech hat eine wunderbar freche Parabel entwickelt, die sie mit schlichter, präziser Sprache zum Leuchten bringt. Wie Herr Schönengel jedoch anmutige Bäume anstatt gerade Linien zu zeichnen beginnt, bricht das Geschäft zusammen. (Beat Mazenauer)

Lesetipp

Ernst Eggimann, u ner hört: In der Diktion des Emmentalers Ernst Eggimann beweist die (berndeutsche) Mundartliteratur seit Ende der 1960er Jahre ihre Modernität. Das heimische Idyll erhält darin einen doppelten Boden. Eggimann dreht und wendet heimatliche Klischees solange, bis sie fadenscheinig werden. Im Gedicht «mir schwizzer si frei» (Wir Schweizer sind frei) versammelt er lauter positive Aussagen wie aus dem Werbeprospekt. Die hartnäckige Wiederholung des Unveränderlichen erinnert jedoch immer stärker an ein Pfeifen im Walde, auf dass keine bösen Geister über das «chline schwizzeli» (kleine Schweizlein) kommen. Ernst Eggimann nutzt die Reize der gesprochenen Mundart mit listiger Konsequenz. Sie erlaubt sprachliche Bewegungen auf kleinstem Raum. Dabei geht es immer um alltägliche Kommunikation, die sich am liebsten in Floskeln ausdrückt. Im lautmalerisch Gesprochenen bei Eggimann werden sie doppeldeutig und ambivalent. Schon der Titel «u ner hört» signalisiert es: darin steckt ein «unerhört» ebenso wie «und er hört». Vieler dieser Gedichte sind, oft heimlich und unbekannt, längst schon Klassiker – oft sogar im gewöhnlichen Sprachgebrauch. Die neuere Wiederentdeckung von Mundart-Literatur verdankt ihm nicht wenig. (Beat Mazenauer)

Neuerscheinungen

Martin Suter: Elefant. Diogenes Verlag.

Neuerscheinungen

Kathy Zarnegin: Chaya. Roman. Weissbooks.

Nachrichten

lit21: Ausschreibung Scham

lit21: Gerampt

lit21: Der Krieg mit den Molchen von Karel Capek

lit21: Bye-bye, Biller! Was wird aus dem Literarischen Quartett?

lit21: Alter: Das Gespenst im Badezimmerspiegel

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