Startseite

  • Agenda

  • Journal

  • Lesetipp

  • Neuerscheinungen

  • Nachrichten

  • Festivals

Beitragen

Möchten Sie, dass Ihre Webseite im Suchindex erscheint?

Sie sind Autor oder Verleger und planen ein Buch oder eine Veröffentlichung?

LiteraturSchweiz

Einstellungen

Agenda

17.00 Uhr
Und dann fängt die Vergangenheit an - Lesung/Buchv…
Yves Rechsteiner
Bachletten Buchhandlung
Basel

Agenda

17.30 Uhr
Weltliteratur im Fokus: Goethes West-östlicher Div…
Professor Mireille Schnyder, Universität Zürich
Villa Grunholzer
Uster

Agenda

18.00 Uhr
Jean-Jacques Rousseau, misanthrope?
José Lillo, Mathieu Menghini
MRL - Maison de Rousseau et de la Littérature
Genève

Agenda

18.00 Uhr
Diogenes X Salis Showroom: Übersetzer Thomas Eggen…
Thomas Eggenberg
Salis Showroom
Zürich

Journal

Bookfinder: Sie suchen ein gutes Buch – wir machen Ihnen einen Vorschlag. LiteraturSchweiz hat einen digitalen Bookfinder entwickelt, der diese Aufgabe übernimmt. Sie brauchen bloss sechs Mal zu klicken und so anzuzeigen, wer Sie sind, der Bookfinder sagt, was Sie (vielleicht) gerne lesen. Sie können den Bookfinder auch benutzen, um ein Lektüregeschenk für Freunde und Bekannte zu finden.  So funktioniert der digitale Bookfinder. Er basiert auf Moritz Tramers «Der Bücherkatalogtest als charakterlogisches Prüfmittel» von 1953. Dem test zufolge sollen Probanden Buchtitel aus einer Liste auswählen, die dem Psychologen ein Bild seiner Interessen vermitteln. Der Bookfinder kehrt das Verfahren um und empfiehlt je nach (Selbst-)Charakterisierung mögliche Bücher zur Lektüre.   Die Grundlage dafür bilden die annähernd 300 Lesetipps von LiteraturSchweiz, die mit aktuellen Neuerscheinungen ergänzt worden sind. Die Resultate des Bookfinder sind so treffend oder unzutreffend, wie man sich oder den/die zu Beschenkende/n anhand von Eigenschaften, Talenten und Interessen zu charakterisieren vermag – und sind, natürlich, mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Ein gutes Buch kommt dabei aber allemal heraus. 

Journal

Bücher auf dem Müll: Laut Spiegel online hat die Bibliothek der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt über 100'000 Bücher in Container gekippt, darunter historisch wertvolle Schriften der Kapuziner. Eine Voruntersuchung des Universitätskanzlers ergab desweitern, dass bereits zwischen Juni 2005 und Oktober 2006 insgesamt 80 Tonnen Bücher in 17 Containern von der Bibliothek entsorgt wurden. Nach Auskunft des bayerischen Kapuziner-Provinzialrats sollen davon mehr als zwei Drittel aus früheren Kapuziner-Beständen stammen. Die Kapuziner hatten der Bibliothek 1999 über 350'000 Bücher überlassen – rund ein Zehntel davon Bände, die vor der Säkularisation erschienen waren und dem Freistaat Bayern gehörten. «Unersetzliche Einzelstücke» sollen aber auch in deutschen Antiquariaten aufgetaucht und so wenigstens der «Vernichtung» entgangen sein. (bm) –– Quelle: Spiegel online, 27. Februar 2007 An dieser Stelle präsentieren wir wöchentlich eine bibliophile Notiz. Kalenderwoche 25: Mit den Augen

Journal

Mit den Augen: «Man liest mit den Augen.» –– Zitat: Georges Perec An dieser Stelle präsentieren wir wöchentlich eine bibliophile Notiz. Kalenderwoche 24: Büchermorde

Journal

Avis: En raison du débat dans les médias en Suisse romande, l’association Autrices et auteurs de Suisse AdS appelle ses membres à signer la déclaration suivante, qui vise à attirer l’attention sur les termes d’une rémunération équitable du travail littéraire. Un auteur a lancé un débat qui court actuellement dans les médias romands en demandant d’être rétribué pour ses interventions et les lectures publiques de ses textes. Un important représentant d’une chaîne de librairies lui a répondu par un texte sans appel : il lui paraît invraisemblable que les autrices et les auteurs puissent vivre de leur plume. Des réactions se sont également fait entendre du côté français. Ainsi Vincent Monadé, président du Centre national du livre, a pris position dans la discussion en se prononçant clairement pour une rémunération équitable des autrices et des auteurs. Dans le contexte de ce débat, les autrices et auteurs, traducteurs et traductrices de Suisse, tiennent à rappeler que : L'écriture est un métier, professionnel et non dilettante. Une activité créatrice que l'on exerce certes avec passion, mais qui exige aussi beaucoup de travail et de temps, à l'instar de n'importe quel métier. Tout travail mérite salaire. Il est donc normal que les prestations fournies par un auteur, une autrice soient rémunérées, car elles demandent du temps, de la préparation et font partie du champ de son expertise. Être auteur ou autrice, c'est jongler avec une multitude de sources de revenus différentes et nécessaires : droit d'auteur, lectures publiques, discussions, commandes, ateliers d'écriture... Toute forme qui décline et valorise son écriture et fait appel à ses compétences. Les autrices et auteurs sont des acteurs et actrices économiques. Ils sont le premier maillon de la chaîne du livre et participent à faire travailler de nombreuses personnes, pour la plupart justement rétribuées. Sans lui, sans elle, la chaîne du livre n'existerait pas et les éditeurs, bibliothécaires, organisateurs de manifestations littéraires et de salons du livre, etc., se retrouveraient au chômage. Pour toutes ces raisons, et d’autres encore, les autrices et auteurs de Suisse trouvent normal de recevoir défraiement et rémunération pour leurs prestations. Les autrices et auteurs espèrent avancer main dans la main avec l’ensemble du monde culturel et politique pour leur permettre de travailler dans de meilleures conditions et dans le respect et la valorisation de leur prestation, dans un but commun de qualité et diversité de la production littéraire.   Link: Déclaration et la liste des signataires

Journal

Mitteilungen: Die Schweizer Kulturstiftung vergibt an 20 Autorinnen und Autoren aller vier Landessprachen Werkbeiträge von je 25‘000 Franken. Sie ermöglicht ihnen damit, sich über längere Zeit auf ein literarisches Projekt zu konzentrieren. Link: Medienmitteilung An dieser Stelle erscheinen Mitteilungen und Ausschreibungen unserer Mitglieder oder uns nahestehenden Organisationen.    

Journal

Büchermorde: Die Rauchspur der Vertilgung unliebsamer Gedanken reicht von biblischen Zeiten bis in die Gegenwart. 2006 ging im ostdeutschen Pretzien das «Tagebuch der Anne Frank» in Flammen auf, 2001 äscherten junge schwäbische Christen einen Harry-Potter-Band ein. Unterdrücker und Unterdrückte, Revolutionäre und Bewahrer – sie alle verübten das, was Kulturhistoriker mitunter auch als «Bücherhinrichtungen» bezeichnen. (bm) An dieser Stelle präsentieren wir wöchentlich eine bibliophile Notiz. Kalenderwoche 23: Leser sind Süchtige

Journal

Leser sind Süchtige: «Ein Leser ist ein  Süchtiger – vorerst nicht süchtig auf Inhalte und Themen, selten verschworen auf ein einziges oder uneingeschränktes Themengebiet. Leser sind Allesleser.» –– Zitat: Peter Bichsel An dieser Stelle präsentieren wir wöchentlich eine bibliophile Notiz. Kalenderwoche 22: Zimmerschmuck

Lesetipp

Mani Matter, Us emene lääre Gygechaschte: Die berndeutschen Chansons von Mani Matter (1936-1972) gehören in der Deutschschweiz längst zum Volksliedgut. Das Lied vom Zündholz, das einen Weltenbrand entfachen könnte, würde es der Sänger nicht rechtzeitig auslöschen, oder die kindlichen Zänkereien von Hansjakobli und Babettli werden landauf landab am Lagerfeuer gesungen. Was bei Mani Matter so leicht und eingängig klingt, sind Verse von feinster Machart in berndeutscher Mundart. Sie liegen in zwei zu Lebzeiten erschienen Liederbüchern vor. In alltäglichen, zuweilen absurd wirkenden Situationen manifestiert sich das Menschlich-Allzumenschliche. Der studierte Jurist Mani Matter hat eine Sprache gefunden, die wie seine Uhr in einem seiner Lieder «nach zwei Stunden stehen bleibt», damit die Welt für einen Moment anhält und in der abschliessenden Pointe erkennbar wird. Seine Lieder singen und lesen sich lustig und witzig. Darin verborgen ist aber eine tiefe, melancholische Nachdenklichkeit. Im Stuhl des Coiffeurs beschleicht den Sänger angesichts der Spiegel ringsum ein «metaphysisches Gruseln», und «die Strasse, an der ich wohne», führt direkt zum Friedhof. In der Choreographie der beiden Publikationen geht die lichte Dur-Tonart unversehens in einen verschatteten Moll-Ton über, der in der Frage gipfelt «Warum syt dir so truurig?» (Warum seid ihr so traurig?, im gleichnamigen zweiten Bändchen). Die Popularität seiner Chansons besteht gerade in dieser Ambivalenz von Lustigkeit und Melancholie. Sie ist das Herz jeder Kunst, deshalb bleibt sie «gäng es Risiko» (stets ein Risiko). Ausgerechnet diese Liedzeile wurde für den Sänger selbst traurige Wahrheit : Auf der Hinfahrt zu einem Auftritt verunglückte er im November 1972 bei einer Kollision mit einem LkW tödlich.(Der zweite Band «Warum syt dir so truurig?» erschien 1972 in gleichen Verlag)(Beat Mazenauer)

Lesetipp

Armin Greder, Die Insel, eine tägliche Geschichte: Armin Greders Bilderbuch ist düster und dunkel, es zeigt Abgründe des menschlichen Seins und Handelns auf, erschüttert und fordert die Psyche. Ein Mann strandet auf einer Insel, nackt, ohne Identität, ohne Vergangenheit, ohne persönliche Geschichte, ohne all das, was das Menschsein ausmacht. Seine Physiognomie kann als «fein» bezeichnet werden, wenn man die Kolosse betrachtet, die tumben Inselbewohner, denen er sich am Strand gegenübersieht. Nicht von ungefähr sind sie alle männlich. Die Frauen gehen all dem nach, was Frauen in einer solchen Gesellschaft tun müssen: sie kochen, servieren, waschen ab. In seiner Nacktheit ist der Gestrandete verletzlich. Die spitzen und scharfkantigen Geräte, die die bulligen und massigen Männer in den Händen halten, sind eine Bedrohung, tun fast spürbar weh und sind schon ein Hinweis darauf, was für den Neuankömmling noch kommen wird. Auch steht es den Männern ins Gesicht geschrieben, dass sie gleich geschaltet sind und voller Abwehr gegenüber allem, was fremd und damit vermeintlich bedrohlich ist. Einzig der Fischer, der den Gestrandeten entdeckt, übernimmt Verantwortung und wird damit zum Gewissen dieser Inselgemeinschaft. Dem Mann wird jede menschliche Würde genommen. Er wird von den Menschen der Insel gedemütigt, indem sie ihn in einen Käfig sperren und somit sein Dasein auf das eines wehrlosen und abhängigen Tieres reduzieren. Sogar die Kinder wiederholen in den Bildern von Armin Greder diese endlose Geschichte der Alten. Am Ende des Buches haben sich die Inselbewohner des Neuankömmlings entledigt und ihr Gewissen, den Fischer, gleich mit entsorgt. Was bleibt, ist die Isolation nach aussen hinter hohen Inselmauern, ist der Rückzug in die dumpfe, bierheimelige, kleine Welt. Alles bleibt, wie es war. Ein Buch für Kinder und junge Erwachsene, die mehr erfahren und erfragen wollen über die Schattenseiten des Lebens.Stefanie Kappus(Quelle SIKJM)

Lesetipp

Ruth Schweikert, Augen zu: Ruth Schweikert Roman muss man von Anfang an lesen - das ist hier mehr als eine Floskel. Die ersten Sätzen zünden ein stilistisches Furioso. Unter der Überschrift „Vorausgesetzt“ wird auf eineinhalb Seiten ein Frauenleben in wenige, schlagende Sätze gestanzt. Die verzweifelte Suche nach „verboten viel Glück“ fällt unausweichlich zurück ins verfluchte Räderwerk des Alltags. „Augen zu“ ist ein ausgereifter, sprachkräftiger Roman. In einer komplexen Erzählstruktur gebändigt, erzählt er von alleinerziehenden Müttern, vaterlosen Kindern, von Beziehungen, die an Erwartungen und Illusionen zerbrechen. Die Leben zweier Unsteter treffen hier aufeinander. Der Journalist Raoul mit seinen jüdischen Wurzeln und Aleks, die aus genormten Verhältnissen stammt. Aus dieser Enge hat Aleks ein Leben lang auszubrechen versucht, „ohne irgendwo eine Spur zu hinterlassen“.Äusserlich hält sich Schweikerts Roman an keine Logik. Personen und Ereignisse tauchen in scheinbarer Willkür auf und wieder ab. Trotz solcher Brüchigkeit wirkt er in sich stimmig, weil ihm eine fein ausbalancierte innere Logik zugrunde liegt. Aleks wird dreissig und lässt mit bitterer Ironie die Verwundungen der Liebe in ihrem Kopf durcheinanderwirbeln. Ruth Schweikert erzählt mit bitterem und mitunter auch ironischem Unterton, bloss am Schluss erlaubt sie sich eine trotzige, versöhnliche Zuversicht, mit der sie andeutet, dass in der Liebe nicht nur um Niederlagen und böse Wünsche geht. (Beat Mazenauer)

Neuerscheinungen

Hans Rohner: Meine Jugend in Herisau. Appenzeller Verlag.

Neuerscheinungen

Marc Locatelli: Kicken, Kopfstehen, Klettern. Das grosse Sportwimmelbuch. Orell Füssli Kinderbuch.

Nachrichten

NZZ Literatur RSS: Bachtyar Ali – Erzählmagier aus Kurdistan: Worte wie Rauch und Licht

lit21: Bachtyar Ali – Erzählmagier aus Kurdistan: Worte wie Rauch und Licht

lit21: Bachmannpreis 2016: Miesmuscheln und Super Mario’s Mushroom Kingdom

lit21: Verlustgewinn

lit21: Der Kampf zwischen Gut und Böse kurzweilig erzählt

Festivals

40. Tage der deutschsprachigen Literatur, Klagenfurt

21. Internationales Literaturfestival Leukerbad

Le livre sur les quais 2016: Morges (Waadt)

Rigi Literaturtage: Rigi Kulm

Openair Literatur Festival Zürich