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Agenda

19.00 Uhr
Tabea Steiner mit dem Kollektiv HOT
Ostschweizer Literaturgespräch #18
DenkBar
St. Gallen

Agenda

19.00 Uhr
Die Stickerin
Margrit Schriber
Bibliothek Buchs SG
Buchs SG

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19.30 Uhr
Buchpräsentation
Karina Rey
Bücher Lüthy
St. Gallen

Agenda

19.30 Uhr
Der Absprung
Maria Stepanova
Literaturhaus Zürich
Zürich

Journal

Mitteilung 2024-07-12 [«Topshelf Night» Schloss Lenzburg]: Eine Sommernacht zwischen Lichtern und Stars, die ganz der Literatur und dem Lesen gehört! Und Bookstagram! Und BookTok!

Journal

Mitteilung 2024-06-26 [Bachmann-Preis]: Statt Fussball 3 Tage lang Literatur gucken: Heute starten die diesjährigen «Tage der deutschsprachigen Literatur».

Journal

Mitteilung 2024-06-24 [Pro Litteris Preis 24 – Sasha Filipenko & Maud Mabillard]: ProLitteris verleiht zwei Preise in der Sparte Literatur an Sasha Filipenko und Maud Mabillard.

Journal

Mitteilung 2024-06-21 [Literaturfestival Zürich]: Nicht verpassen: Vom 8.-14.7.24 steigt wieder das Literaturfestival Zürich.

Journal

Mitteilung 2024-06-17 [Stiftung Lydia Eymann Literaturstipendium]: Bis 30.6.24 bewerben fürs Stipendium der Lydia Eymann Stiftung.

Journal

Mitteilung 2024-06-11 [Markus Bundi «Wilde Tiere»]: Beat Mazenauer bespricht «Wilde Tiere» von Markus Bundi für Viceversaliteratur.ch.

Lesetipp

Gerhard Meier, Das dunkle Fest des Lebens: «Seine Texte arbeiten insgeheim», hat der Literaturkritiker Werner Weber über Gerhard Meier (1917-2008) geschrieben und gleich angefügt: «Woran?» Eine Frage, auf die es keine schnelle Antwort gibt. Deshalb haben sich Gerhard Meier und Werner Morlang zwei Jahre Zeit genommen, um sich in neun langen Gesprächen unter Freunden einer Antwort anzunähern. Meier hat erst spät, nach 33 Jahren im selben Betrieb, den Sprung vom Berufsalltag in die freie Autorschaft gewagt. Diesem Umstand, der mit verantwortlich ist für die Schlichtheit und Lebensnähe seines Werks, widmen der Autor und sein behutsamer Gesprächspartner das erste der Gespräche. Danach nehmen sie sich in chronologischer Folge die insgesamt elf Bücher vor, um die Frage nach dem Woran? behutsam einzukreisen. Gerhard Meiers Autorschaft lässt sich als aufmerksamen Wachzustand beschreiben, der offen ist für die Worte, die ihm der Wind zuweht. Er habe jeweils erst geschrieben, wenn ein Stoff in seinem Kopf schon gereift war. Doch dann habe er den Text «sprachlich als Ganzes» niederschreiben müssen, allein und ohne mit jemandem darüber zu sprechen. In den Gesprächen wie in Leben und Werk erwies sich Meier als zurückhaltender, demütiger Autor, der sich nie unnötig in der Öffentlichkeit exponieren wollte. Es ging ihm stets um etwas ganz anderes: ums Vegetative, Fliessende, Kreisende. Solche Begriffe kennzeichnen treffend seine Prosa, die tief erfüllt ist von Skepsis und Spiritualität, Glück und Melancholie. PS: Zu den neuen Gesprächen ist später noch ein zehntes gekommen, das in der erweiterten Neuauflage der «Amrainer Gespräche» von 2007 enthalten ist. (Beat Mazenauer)

Lesetipp

Flurina Badel, Tinnitus tropic: Das schön gestaltete Buch präsentiert in dunkelgrüner Schrift 49 Gedichte in sieben Sektionen. Ein «Ich» ist mit einem «Du» unterwegs auf Reisen, die alles andere als idyllisch verlaufen. Tierkadaver liegen auf der Strasse, Plastikteile im Gebüsch, bis sich schliesslich eine «höllische Sicht» aufs Meer eröffnet. Ob in den Bergen oder in der Grossstadt, zu Fuss, im Auto oder in der Metro, zuhause am Küchentisch oder im Garten, Harmonie ist nicht die Sache der Dichterin: Sie macht Verletzungen sichtbar, zeigt Risse und Splitter, Abgründe und Absurditäten auf. Fragil ist nicht nur die Umwelt, die der Mensch zu zerstören droht, sondern auch die Liebesbeziehung und die eigene Identität in der ständig vergehenden Zeit. «Das Leben ist ein Provisorium / und du ein Blitzableiter». Unverfroren mischt Flurina Badel englische, deutsche und französische Ausdrücke ins Rätoromanische. So wird der über den Parkplatz huschende Marder zum besten Umweltschützer erklärt, zum «melgder ecoactivist ever». Alltagssprache findet sich hier ebenso wie literarische Anspielungen. Menschliche Konsumgüter wie Nikotin, Kaffee und Kaugummi verbinden sich mit eigenwilligen Bildern der Gestirne und der Elemente Wasser und Luft, Feuer und Erde. Der irritierende Ton des im Titel angesprochenen und mit den vielen i’s auch gleich hörbar gemachten Tinnitus ist charakteristisch für Flurina Badels Gedichtband, dessen Sprachkraft überrascht und überzeugt.

Lesetipp

Georges Haldas, Boulevard des Philosophes: Georges Haldas war ein glänzender Chronist auf den Spuren seiner Zeit und seiner Stadt, Genf. Im 1966 erschienenen «Boulevard des Philosophes» erzählt er von seiner Jugend im Plainpalais-Quartier. Behutsam tastet er sich hinein in ein beschattetes Labyrinth, um sich einem rätselhaften Menschen zu nähern: «l'homme, mon père». Die väterliche Heimat liegt weit entfernt in der Ägäis, auf der griechischen Insel Kephalonia. Er heiratet in eine bürgerliche Familie im calvinistischen Genf ein, wo er mit seinem südländischen Temperament indes stets ein Fremder blieb – auch sich selbst gegenüber. Er passte sich an, aber er scheiterte beruflich. So ging ein Riss durch ihn selbst hindurch: Er war gebildet, liebenswürdig und tolerant, zugleich konnte er ungeduldig, jähzornig und mit Hass gegenüber dem ‹Volk› reagieren, was ihn zeitweise sogar mit Georges Oltramares faschistischer Bewegung sympathisieren liess. Der Chronist Haldas fokussier jedoch nicht allein auf die schwierige und oft schmerzliche Beziehung zum Vater. Er bettet sein Porträt vielmehr ein in den trägen Alltag im Quartier einerseits und andererseits in die Unrast der 1920er und 1930er Jahre, als die politische Erregung am 9. November 1932 in einem tödlichen Armeeeinsatz gegen eine Demonstration von Arbeitern kulminierte. Sensibel und lebendig zeichnet er so das Bild eines geliebten, verletzten Menschen, in dessen Leben sich die Kämpfe der Epoche spiegeln. (Beat Mazenauer)

Neuerscheinungen

Bernhard Herold: Nationalpark Val Grande. Unterwegs in der Wildnis zwischen Domdossola und Lago Maggiore. Rotpunktverlag.

Neuerscheinungen

Katharina Geiser: Die Wünsche gehören uns. Roman. Jung und Jung.

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