Startseite

  • Agenda

  • Journal

  • Lesetipp

  • Neuerscheinungen

  • Nachrichten

  • -

Beitragen

Möchten Sie, dass Ihre Webseite im Suchindex erscheint?

Sie sind Autor oder Verleger und planen ein Buch oder eine Veröffentlichung?

LiteraturSchweiz

Einstellungen

Agenda

19.00 Uhr
Der Absprung
Maria Stepanova
Literaturhaus Basel
Basel

Agenda

19.30 Uhr
Der Sommer kommt wieder
Erich und Gerda
Villa Grunholzer
Uster

Agenda

19.30 Uhr
Schlosskultur, Lebensgeschichte «von unten»: Alber…
Martin Schwander, Christa Baumberger, Nina Debrunn…
schloss burgdorf
Burgdorf

Agenda

28-02-2025
rsc_34 / new releases: Unstable Orbits
Mit Alessandro De Francesco, Elisabeth Wandeler-De…
etkbooks store
Bern

Journal

Mitteilung 2024-07-12 [«Topshelf Night» Schloss Lenzburg]: Eine Sommernacht zwischen Lichtern und Stars, die ganz der Literatur und dem Lesen gehört! Und Bookstagram! Und BookTok!

Journal

Mitteilung 2024-06-26 [Bachmann-Preis]: Statt Fussball 3 Tage lang Literatur gucken: Heute starten die diesjährigen «Tage der deutschsprachigen Literatur».

Journal

Mitteilung 2024-06-24 [Pro Litteris Preis 24 – Sasha Filipenko & Maud Mabillard]: ProLitteris verleiht zwei Preise in der Sparte Literatur an Sasha Filipenko und Maud Mabillard.

Journal

Mitteilung 2024-06-21 [Literaturfestival Zürich]: Nicht verpassen: Vom 8.-14.7.24 steigt wieder das Literaturfestival Zürich.

Journal

Mitteilung 2024-06-17 [Stiftung Lydia Eymann Literaturstipendium]: Bis 30.6.24 bewerben fürs Stipendium der Lydia Eymann Stiftung.

Journal

Mitteilung 2024-06-11 [Markus Bundi «Wilde Tiere»]: Beat Mazenauer bespricht «Wilde Tiere» von Markus Bundi für Viceversaliteratur.ch.

Lesetipp

Jochen Kelter, Wie eine Feder übern Himmel: Unter dem Titel „Wie eine Feder übern Himmel“ legt Jochen Kelter einen neuen Gedichtband vor. In zehn Kapiteln mit je sieben Gedichten gibt er Einblick in ein Schwanken zwischen leidenschaftlichem Engagement und persönlicher Kontemplation. Das Wort, das Schreiben, das Gedenken bietet Halt und lindert all das, was ein wacher Zeitgenosse wie Jochen Kelter wahrnehmen, mit ansehen, erfahren muss und musste. Zwischen dem Traum und dem „was dich quält“, tut sich eine Kluft auf, aus der diese Gedichte aufsteigen. Es sind die Gegensätze, die den Band auszeichnen. Jochen Kelter zeigt sich von einer sehr persönlichen Seite. Er erinnert sich, mit grosser Zurückhaltung, an nicht immer glückliche Beziehungen und erwähnt wiederholt sein „Vaterland“, dessen Geschichte ihm keine Heimat bieten konnte. Dabei hält der politische Dichter daran fest, ein Partisan bleiben zu wollen, zugleich beschleicht ihn eine feine Trauer. In diesem Zwiespalt gefangen, neigen die Verse mal zu harten, trotzigen Setzungen, mal zu einem weichen Ton der Demut, in dem die vielleicht trügerische Leichtigkeit des Titel mitschwingt. Ihre Wirkung verfehlt Jochen Kelter damit auf jeden Fall nicht.

Lesetipp

Dieter Zwicky, Vroeling: "Ich erfinde einfach etwas, auch weil es gut klingt (das muss es)", sagte Dieter Zwicky anlässlich einer Lesung, "und statte es einigermassen genau aus, dass es innerhalb des Satzes stimmig klingt". Genau so hält er es in seinem Buch "Vroeling". Im Zentrum des Buchs steht die Mutter mit ihrer polnischen Kindheit, ihrem Halbonkel Mlido, ihren Freundinnen Zabrina und Josée-Pina. Dabei geraten im Frühlingsknospen von Zwickys Sprache die Dinge munter durcheinander und spielen mal hier, mal da auf der weiten Welt. Die losen Sätze und kurzen Absätze fügen sich locker aneinander, allein die wiederkehrende Formel „sagt Mutter“ hält sie im Takt. „Achtung! Wir verbiegen die Wirklichkeit“, mahnt Zwicky zur Vorsicht, denn was wahr ist und was imaginiert, bleibt nicht zu entscheiden. Gleich anfangs heisst es, dass Mutter „im südpolnischen Zabriskie Punkt siebzehn Uhr“ auf die Welt gekommen sei. In die präzise Angabe mischt sich umgehend Zweifel, nicht nur, weil das polnische Zabriskie ("ein schönes Wort") auf der Karte kaum auffindbar ist, sondern auch, weil der „Zabriskie Point“ im amerikanischen Death Valley liegt. Mit leichter Hand fächert Zwicky alle die mütterlichen Erinnerungen und Anekdoten auf. Er liebt die Lücken und losen Enden, die Bindeglieder, die seine Sprache beweglich halten. Der Konjunktiv ist der Modus seines Erzählens: So hätte es sein können. Das befreit auch die Lektüre dieses fröhlich spriessenden Buches. Die kleinen Dinge nehmen Gestalt an – und ja, am Ende fügen sie sich in ein funkelndes, farbiges Ganzes, „schwer verliebt in die Herrlichkeit, die Wiederholung“, wie es Mutter im Gedächtnis aufgehoben hat.    PS: Dass Zwicky ein wunderbarer Interpret seiner selbst ist, lässt sich an der integralen Lesung nachhören, die auf CD zum Buch erschienen ist.    (Beat Mazenauer)

Lesetipp

Peter von Matt, Das Kalb vor der Gotthardpost: Er ist ein Glücksfall. Er ist nämlich beides, Literaturwissenschaftler und Essayist, ein Schriftsteller, der Genauigkeit und Lesbarkeit auf angenehme Weise zu verbinden weiss: Wenn Peter von Matt etwas sagt, hören alle hin. «Das Kalb vor der Gotthardpost» erhielt den Schweizer Buchpreis 2012.

Neuerscheinungen

Milena Moser: Schreiben. Eine Ermutigung. Kein & Aber.

Neuerscheinungen

Anne Funck: Mein magisches Museum und Vincent van Gogh. Léman Publishing Claudia Frankl.

Nachrichten

AdS Annonces RSS: Medienmitteilung von Suisseculture: Künstliche Intelligenz und Urheberrecht

AdS Annonces RSS: Lilly Ronchetti-Preis 2025

AdS Annonces RSS: Jobangebot der HKB: Dozent *in für literarisches Schreiben (20 %)

AdS Annonces RSS: Schliesszeiten der Geschäftsstelle

AdS Annonces RSS: Literaturpreis DAR - Mitteilung der Initiant*innen

-