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Betrifft: Jens-Peter Kusch bespricht für Viceversa Literatur Rebecca Gislers Roman «Vom Onkel».
Rebecca Gislers Roman Vom Onkel ist eine höchst vergnügliche und zugleich wilde Familiengeschichte, in deren Zentrum ein Onkel steht, der in seiner verlotterten Kindlichkeit an Ozzy Osbourne erinnert. Ihn porträtiert seine hellwache Nichte erfrischend schonungslos und mit schrägem Humor. Sie erzählt aber nicht nur von ihrem Onkel, sondern auch von sich und ihrer Familie. Dabei verschwinden vor allem in der Anfangs- und in der Schluss-Szene die Grenzen zwischen Traum und Wirklichkeit. Zahlreiche Tier- und Naturmotive verdichten den in der Bretagne angesiedelten Roman; sie stehen für sich und spiegeln zugleich eindrücklich die Figuren in ihrer Versehrtheit.
«Bissig und in scharfem Kontrast zur Welt der Familie wird eine absurde Schokoladenschweiz seziert, wie sie sich in einem Reisedokumentarfilm präsentiert, den sich Bruder und Schwester eines Abends im Internet anschauen. In einer Satzkaskade über vier Seiten wird eine aseptische Gegenwelt in weiss und rot entfaltet, mit fetten Zuchtkaninchen und zwei strahlenden Besitzern namens Ueli und Sabine, ohne Ekzeme und Parodontitis, offenbar vier Millionen Mal geklont: Hell on Earth.»
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